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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 540,80 € |
551,80 € |
-11,00 € |
-1,99 % |
27.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0008430026 |
843002 |
- € |
- € |
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Münchener Rück hält trotz hoher Schaden-Nachmeldungen an Ergebnisziel fest 29.12.2005
aktiencheck.de
Die Münchener Rückversicherungs-AG (ISIN DE0008430026 / WKN 843002) hat ihre Schätzungen für die Hurrikan-Schäden aktualisiert und kann trotz hoher Schaden-Nachmeldungen für "Katrina" ihr Ergebnisziel 2005 halten.
Wie der Rückversicherer am Donnerstag bekannt gab, hat sich die Hurrikan-Saison 2005 (u.a. Dennis, Emily, Katrina, Rita und Wilma) als außergewöhnlich schadenträchtig erwiesen. Sie hat auch die Münchener Rück stärker betroffen als bisher absehbar.
So rechnet die Gruppe inzwischen mit einer Hurrikan-Belastung von fast 2,3 Mrd. Euro nach Retrozession. Davon entfallen auf Wilma 330 Mio. Euro, auf Rita über 250 Mio. Euro und auf Katrina 1,6 Mrd. Euro. Nach Steuern reduzieren die Stürme das Konzernergebnis um fast 1,5 Mrd. Euro.
Dennoch kann die Münchener-Rück-Gruppe, nicht zuletzt aufgrund erheblicher Veräußerungsgewinne aus dem weiteren Abbau der Konzentrationsrisiken bei den Kapitalanlagen, an ihrem Jahresergebnisziel 2005 festhalten. Aus dem Tausch von HVB- in UniCredit-Aktien entstand ein Nettogewinn in Höhe von rund 1,15 Mrd. Euro. Hinzu kommt, dass das Basisgeschäft in der Rückversicherung gut verlief und die Erstversicherer der Gruppe ihre positive Entwicklung fortsetzten.
Das deutlich gestiegene Jahresergebnis macht eine höhere Dividende möglich. Deshalb beabsichtigt der Vorstand, dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung eine gegenüber dem Vorjahr um 1,10 Euro auf 3,10 Euro erhöhte Dividende je Aktie vorzuschlagen.
Gestern fielen die Aktien um 0,2 Prozent und schlossen bei 115,87 Euro.
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